Medienmitteilung Basler Index
03.09.2010 // Basler Index im August 2010
Das insgesamt unveränderte Preisniveau im August ist einerseits auf höhere Bereichsindices der Hauptgruppen Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (+0,3 % gegenüber Juli 2010), Alkoholische Getränke und Tabak (+0,2 %), Hausrat und laufende Haushaltführung (+0,4 %), Freizeit und Kultur (+0,1 %), Sonstige Waren und Dienstleistungen (ebenfalls +0,1 %) sowie der stark gewichteten Gruppe Wohnungsmiete und Energie (+0,2 %) zurückzuführen. Andererseits waren gesunkene Indices der drei Bedarfsgruppen Gesundheitspflege (-0,1 %), Verkehr (-0,3 %) sowie Restaurants und Hotels (-0,4 %) indexwirksam.
Der Preisanstieg bei den Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken (+0,3 %) ist mit höheren Ladenpreisen u. a. für Rindfleisch, Geflügel, Käse, Butter, Schokolade, Speiseeis und Mineralwasser erklärbar, jener der Hauptgruppe Alkoholische Getränke und Tabak (+0,2 %) resultiert aus Preisaufschlägen bei Spirituosen, Rotwein und Bier. Beim Hausrat und der laufenden Haushaltführung (+0,4 %) waren Haushaltgeräte, Wasch- und Reinigungsmittel teurer, im Bereich Freizeit und Kultur (+0,1 %) mussten die Konsumentinnen und Konsumenten für so verschiedene Produkte wie PC Hardware, Pflanzen, Heimtierartikel oder Pauschalreisen tiefer ins Portemonnaie greifen. Bei den Sonstigen Waren und Dienstleistungen (+0,1 %) wirkten teurere Körperpflegeprodukte und höhere Coiffeurtarife leicht preistreibend. Gegenläufige Preisbewegungen – Anstieg des Basler Mietpreisindex gegenüber Mai 2010 um 0,4 % auf 108,4 Punkte, Rückgang der Heizölpreise gegenüber Juli um durchschnittlich 1,2 % – waren im August schliesslich beim Bereichsindex Wohnungsmiete und Energie (+0,2 %) zu verzeichnen.
Teuerungsdämpfend wirkten im August neben der Preisentwicklung beim Heizöl auch die tieferen Preise für Treibstoff und Flugtickets (Hauptgruppe Verkehr: -0,3 %), für Medikamente (Gesundheitspflege: -0,1 %), für Mahlzeiten und Getränke in Restaurants und Cafés sowie für Mahlzeiten zum Mitnehmen (Restaurants und Hotels: -0,4 %). In der Gruppe Nachrichtenübermittlung waren im August kaum Preisbewegungen zu beobachten.
Der Landesindex der Konsumentenpreise blieb im August ebenfalls unverändert auf dem Stand von 103,4 Punkten und weist eine Jahresteuerung von 0,3 % auf.
