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Aufbau einer trinationalen Statistik

09.06.2010 // Grenzüberschreitende Agglomeration Basel

Die Agglomerationen werden im Bundesamt für Statistik (BFS) nach statistischen Kriterien definiert, damit ein räumlicher Vergleich zwischen institutionell unterschiedlich abgegrenzten städtischen Gebieten möglich wird.

Zu diesen Kriterien gehören die Einwohnerzahl und die Bevölkerungsentwicklung, der bauliche Zusammenhang, das Verhältnis der Erwerbstätigen zur Wohnbevölkerung, die Wirtschaftsstruktur und die Verflechtung mit der Kernzone durch Pendler. Das Kriterium des Pendleranteils ist eines der wichtigsten.

Die Agglomerationen und die isolierten Städte (Gemeinden, die keiner Agglomeration angehören, aber mindestens 10'000 Einwohner aufweisen) bilden den städtischen Raum, die übrigen Gebiete den ländlichen Raum.

Die Definition der Agglomerationen ist als dynamisches Raumkonzept gedacht und wird alle 10 Jahre gemäss den Ergebnissen der eidgenössischen Volkszählung überarbeitet (letzte Aktualisierung: 2000). Da es im Jahr 2010 keine eidgenössische Volkszählung im herkömmlichen Sinn mehr geben wird, ist man auf der Suche nach Daten, die eine neue Abgrenzungsdefinition der Agglomerationen ermöglichen. Weitere Informationen dazu sind im Projekt Agglosuisse beim Bundesamt für Statistik nachzulesen.

 
 
 

09.06.2010 // Internationale Organisationen